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Kleine Reifenkunde

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4 Grundmaterialien stehen zur Auswahl.

Silikon
Haftung gut
Kein Schleifen nötig
So gut wie kein Verschleiß
Nur für bestimmte Typen lieferbar
Silikon ist nicht gleich Silikon. Viele Silkonreifen scheiden Silikonöl aus. Hat man dieses auf der Bahn, können darauf nur noch Silikonreifen vernünftige Zeiten erreichen.
Eine besondere Stellung unter den Silikonreifen nehmen Supertires ein. Das sind absolute "sorglos Reifen". Nur montieren und fahren. Supertires Silikonreifen verlieren kaum Silikonöl, glätten die Bahn nur unwesentlich und sind problemlos mit Gummireifen im Mischbetrieb einsetzbar. Trotzdem haben Supertires Silikonreifen auch auf Bahnen Haftung, die durch Slotit (Mischung S1) oder Scalextric Tuning Reifen (das sind Silikon Reifen) verölt sind.

Vollgummi
Unübersehbare Menge von verschiedenen Mischungen mit verschiedenen Fahreigenschaften. Serienreifen sind immer Vollgummireifen.
Haftung von schlecht bis sehr gut
Schleifen fast immer unbedingt notwendig.
Verschleiß je nach Härte von gering bis sehr groß

Polyurethan (Dickel/Wiesel/Ortmann/Odes/Endurance/Yellow Dog/10 Obzid/Diso)
Haftung sehr gut
Schleifen unbedingt nötig
Normaler Verschleiß
Für fast alle Typen auch in 1/32 lieferbar

Moosgummi
Haftung sehr gut bis zu (!!) gut
Je nach Qualität und Alter des Mossgummi kann die Haftung völlig unterschiedlich sein. Moosgummi sollte immer leicht geölt werden, damit das Material schön geschmeidig ist und bleibt und dadurch seine guten Haftfähigkeiten entfaltet. Ein leicht geölter oder gefetteter Moosgummi hat eine sehr gute Haftung. Nimmt man statt Öl/Fett richtiges Haftmittel in Form von flüssigem Harz, dann wird diese Haftung enorm gesteigert. Die Reifen kleben förmlich an der Bahn. So gut wie sich das anhört, so gravierend sind die Nachteile. Das Haftmittel verteilt sich auf der Bahn. Früher oder später ist die Bahn voller klebrigem Öl, Fett oder Harz. Staub und Dreck kommen dazu und die Bahn muss regelmäßig gereinigt werden. Auf glatten Holzbahnen ist das recht einfach und daher Moosgummis eine beliebte Bereifung. Wenn Sie sehr sparsam mit Öl und/oder Fett als Haftmittel umgehen hält sich die Übertragung auf die Bahn in erträglichen Grenzen und Moosgummis können eine ausgezeichnete Bereifung sein. Flexis und Eurosport fahren z. B. grundsätzlich mit Moosgummis. Ein wesentlicher Vorteil der Moosgummireifen ist die Staubunempfindlichkeit. Haben Sie eine Umgebung, in der alle normalen Reifen nach wenigen Runden verschmutzen und wieder gesäubert werden müssen, dann sind Moosgummis die ideale Alternative. Über Öl/Fett als Haftmittel wird der Staub gebunden und zum griffigen Haftbelag umfunktioniert. Geölte Moosgumies bauen auch in extrem staubiger Umgebung ausgezeichnete Haftung auf.

Schleifen unbedingt nötig

Extremer Verschleiß bei starken Motoren. Flexis und Eurosport können schon mal 2-3 Sätze an 1 Renn- bzw. Trainingstag verschleißen.

Nicht für Serienfelgen mit Steg in 1/32 lieferbar. Es müssen Flachfelgen montiert werden.

Sowohl Moos- als auch Vollgummi kann immer durch Chemie aufgepeppt werden. Da fahren dann Leute bei Rennen mit offiziell gleichen Reifen und trotzdem hat einer davon scheinbar viel mehr Gripp als der andere. Diesen Chemieeinsatz kann man als Veranstalter kaum verhindern oder kontrollieren. Aus diesem Grunde sind Polyurethan Reifen von Dickel, Wiesel und Ortmann die wohl verbreitetsten Wettkampfreifen im deutschen Scaleracing. Immer Gripp und unempfindlich gegen die geheimen Mittelchen der chemischen Haftverstärkung. Trotz Bahnglättung sind diese Reifen inzwischen der Standard auf fast allen Gewerbe- und Clubrennstrecken.

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Moosgummireifen für 1/32er Serienfelgen

1/32er Serienfelgen haben einen Mittelsteg. Passende Reifen müssten also innen eine Hohlkehle haben. Moosgummireifen werden aber mit einem Wasserstrahl aus Matten geschnitten. So ein Wasserstrahl ist ein tolles Schneidinstrument, kann aber leider nicht um die Ecke schneiden.

Trotzdem gibt es Anbieter, deren Moosgummireifen angeblich auf alle gängigen Serienfelgen passen. Schaut man sich das dann ein bisschen näher an, dann steht da aber auch, dass zuerst der Mittelsteg abgeschliffen werden muss und dann noch der Reifen auf die passende Breite zu schneiden ist.
Wenn man also zuerst aus der Serienfelge mit Steg eine Flachfelge ohne Steg macht, dann kann man natürlich auch einen Moosgummireifen montieren, der den passenden Innendurchmesser hat.

Schleifen Sie einfach den Steg ab, messen dann den Durchmesser der Felge ohne Steg und suchen Sie sich einen Moosgummi- oder Vollgummireifen mit passendem Innendurchmesser.

Wem das verständlicherweise zu mühsehlig ist, der greift besser direkt zu Slotdevil Flachfelgen für 2,38 mm Achsen. Die sind ideal für Moosgummi und andere Flachreifen..

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Felgengrößen im Original und im Modell

Wissenswertes über die Felgengrößen im Original und Modell finden Sie hier.

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Welche Reifengröße für welche Flachfelge

Eigentlich ganz einfach. Die Felge sollte 0,5 - 1 mm größer sein, als der Innendurchmesser des Reifens. Bei weichen Vollgummireifen können auch mal 2 mm oder nochmehr Differenz dazwischen sein und bei sehr großen Durchmessern (>20 mm) ebenfalls.

Ein Problem können dabei können die Angaben der Reifenhersteller sein. Die meisten Hersteller geben den Innendurchmesser des losen Reifens an. Dann stimmt obige Vorgehensweise. Einige Hersteller geben aber als Innendurchmesser den Felgendurchmesser an, auf dem die Reifen idalerweise montiert werden sollen. Da ist dann die Differenz schon berücksichtigt und die Felgen sollten nicht nochmals größer ausgewählt werden. Wir bemühen uns hier als Größenangaben immer die Maße des unmontierten Reifens anzugeben, können aber nicht alle Reifen nachmessen. Sollten Sie auf einen Fall stoßen, wo unsere Angaben den montierten Innendurchmasser enthalten, bitten wir um eine kurze Nachricht.

Beim Reifendurchmesser im Verhältnis zum Felgendurchmesser gibt es auch eine andere Ansicht und Vorgehensweise. Die meisten handeln so, wie oben beschrieben. Der Reifen sitzt dann relativ weich und ungespannt auf der Felge und hat einen gewissen Federungseffekt. Manche Fahrer nehmen aber Reifen, die mehrere mm kleiner sind als die Felge und montieren mit sanfter Gewalt auf die eigentlich zu grossen Felgen. Jetzt sind die Reifen vorgespannt, daduch knallhart und federn nicht mehr. Was für Sie besser ist, müssen Sie selbst entscheiden.

Das gilt aber alles nur für weiche Reifen. Harte Vorderreifen müssen genau passen und dürfen nicht oder nur minimal kleiner sein als die Felgen. Ein harter Reifen ist nunmal nicht dehnbar.

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Reifen verkleben

Reifen sollten immer auf der Felge verklebt werden. Sonst würde der Reifen auf der Felge beim Beschleunigen und Bremsen durchdrehen. Egal of Serienfelgen aus Kunststoff oder Flachfelgen aus Alu. Bei Serienfelgen aus Kunststoff sollte man vorher die Felgen entgraten und etwas abschleifen. Nur wenn die Felge rund und gratfrei ist, hat der Reifen eine Chance rund zu laufen.


Zum Verkleben eigenen sich verschiedene Klebstoffe je nach Reifenmaterial mit unterschiedlicher Zielsetzung.

Hartgummi und Moosgummi Reifen lassen sich recht gut mit ganz normalem UHU Alleskleber aufkleben. Die Verbindung ist etwas zähelastisch und der Reifen kann noch einge Zeit auf der Felge verschoben werden. UHU Klebungen sollten vor dem Reifenschleifen einige Stunden trocknen. Dickel, Wiesel und Ortmann Reifen sind ebenfalls mit UHU klebbar. Die Klebung ist aber relativ schwach und nicht für höchste Performance Ansprüche geeignet.

Die beste Eignung für höchste Ansprüche hat Sekundenkleber und hier insbesondere der gummihaltige Slotdevil Reifenkleber. Allerdings ist die Verklebung mit Sekundenkleber auch am schwierigsten durchzuführen und kann leicht einmal schief gehen. Sekundenkleber trocknet extrem schnell und ist sofort hochfest. Korrekturen gibt es keine mehr. Ist der Reifen einmal schief auf der Felge, kann er nur noch durch Zerstörung entfernt werden. Wenn Sie nicht unbedingt Rennen auf höchstem Niveau fahren und gewinnen wollen, dann greifen Sie doch eher zu harmloseren Kleber für Ihre Reifen.

Und so werden Reifen mit Sekundenkleber verklebt.
Reifen und Felge gründlich reinigen und entfetten. Glatte Felgen, wie z. B. von Sigma mit Schmirgelpapier anrauhen. Reifen aufziehen, kneten und drücken, bis er wirklch plan und rund auf der ganzen Felge aufliegt. Dann den Kleber mit einer feinen Klebespitze unter den Reifen an mehreren Stellen auftragen. Ideales Hilfmittel ist die Dosierflasche mit Nadelspitze ( --> Chemie/Oel/Kleber --> Kleber diverses). Je höher die Anforderungen, desto vollflächiger sollte geklebt werden. Beim privaten Renner für ruhige Stunden an der Bahn langen schon 3 Klebestellen, damit der Reifen eben nicht auf der Felge rutschen kann. Beim professionellen Renner für Clubrennen, Meisterschaften usw. sollte der Reifen sogar innen mit Schmirgelpapier aufgerauht und dann absolut vollflächig auf die Felge geklebt werden. Es muss absolut gewährleistet sein, dass der Reifen komplett aufliegt und sich auch bei härtester Belastung kein bisschen von der Felge hebt. Haben Sie keine feine Klebespitze, einfach einen Zahnstocher kurz mit Kleber benetzen und unter den Reifen schieben.

Nach dem Verkleben sollte der Reifen geschliffen werden.

Die Slotdevil haben eine so rauhe Oberfläche, dass Reifen auch ohne Verklebung relativ fest haften.


Verschiedene Kleber finden Sie unter --> Chemie/Oel/Kleber.

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kinderleichtes Reifenkleben mit Sekundenkleber

Tipps zum Reifenkleben mit Sekundenkleber gibt es im Internet wie Sand am Mehr. Dabei werden teils aufwändige Konstruktionen und/oder Werkzeug zu Hilfe genommen um den tückischen Kleber sicher unter die Reifen zu bekommen und nicht an die Hände. Dabei kann das ganze doch so einfach sein. Alle Sekundenkleber, zu denen auch der Slotdevil Reifenkleber gehört, sind ab 5° C abwärts inaktiv. Aus einem sekundenschnell klebendem Teufelszeug wird dann ein harmloses Wässerchen, was überhaupt nicht daran denkt irgendetwas zu verkleben. Erst beim Überschreiten von 5° C kommt Stück für Stück die Klebekraft wieder. Also; Reifen, Felgen und Kleber einfach ein paar Stunden in den Kühlschrank legen. Dann die Felge mit Kleber bestreichen, den Reifen drauf schieben. Ganz gemütlich kneten und schieben, bis er 100%tig sitzt und dann 24 Std. bei Zimmertemperatur in Ruhe lassen. Reifen, Felgen und Kleber erwärmen sich wieder auf Zimmertemperatur. Der Kleber entwickelt nach und nach seine gefürchtete Klebekraft an Ort und Stelle und fertig sind die perfekt verklebten Räder. Aber Vorsicht, auch wenn der kalte Kleber harmlos erscheint, hat er nichts von seiner Tücke verloren. Überall da, wo Sie kalten Kleber hin gekleckert haben, klebt er hinterher gnadenlos. Also evtl. Handschuhe und auf jeden Fall eine Schutzbrille benutzen.

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Lieber mehr Gummi oder mehr Alu??

Der gewünschte Außendurchmesser eines Rades kann mit ganz unterschiedlichen Felgen und Reifenkombinationen erreicht werden. Sie können z. B. eine kleine Felge mit dicken Reifen fahren oder große Felge mit dünnen Reifen. Beide hat den gleichen Außendurchmesser aber unterschiedliche Fahrverhalten. Je dicker der Reifen ist, desto mehr Federung ist im Reifen. Schluckt Schläge und Unebenheiten der Bahn gut weg. Allerdings hat das Rad damit ein höheres Gewicht. Gummi ist nunmal schwerer als Alu. Ein hoher Reifen hat mehr seitliches Walken, was schlecht für schnelle Kurven ist. Das ideale Verhältnis zwischen Reifen und Felge zu finden, liegt meist irgendwo in der Mitte. Je glatter die Bahn (Holzbahn) desto dünner kann der Gummi sein. Meistens werden aber viel zu große Felgen mit viel zu dünnen Reifen gefahren. Eine 22 mm Felge mit gerade mal 2 mm Gummi drumrum ( = 26 mm Durchmesser) ist unserer Meinung nach für keine Bahn eine ideale Lösung, egal wie glatt die Bahn ist. Auch wenn es vielleicht nicht so schön aussieht, ist eine 18 mm Felge mit 4 mm Gummi drumrum (= ebenfalls 26 mm Durchmesser) die deutlich schnellere Bereifung.

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doppelseitiges Klebeband zum Abziehen der Reifen ...

... finden Sie, falls vorrätig, unter --> Chemie/Oel/Kleber --> div. Chemie

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